(Herzrhythmusstörung der Herzvorhöfe)
Vorhofflimmern ist eine Störung des Herzrhythmus, bei welcher die Vorhöfe des Herzens nicht mehr optimal pumpen können. Dadurch kann der Patient Herzklopfen und Atemnot verspüren oder sogar kurzzeitig das Bewusstsein verlieren.
Beschreibung
Vorhofflimmern ist eine vorübergehende oder andauernde Störung des Rhythmus des Herzens, bei welcher die Vorhöfe des Herzens nicht optimal pumpen können. Dadurch wird die Herzkammer zu wenig gefüllt und es kommt zu typischen Beschwerden.
Vorkommen
Vorhofflimmern kann beim Gesunden Menschen zwischenzeitlich auftreten oder häufiger bei Patienten mit einer bekannten Herzkrankheit. Meist wird Vorhofflimmern von den Betroffenen nicht bemerkt. Es kann jedoch Herzklopfen (Palpitationen), Herzrasen, Schwindelgefühl, Atemnot oder sogar eine Bewusstlosigkeit (Synkope) hervorrufen.
Vorgehen
Gelegentlich kann sich in den unregelmässig funktionierenden Herzvorhöfen der Betroffenen ein Blutgerinnsel bilden, welches die Vorhöfe verlassen und selten zu einem Schlaganfall (Apoplexie) führen kann. Daher werden Betroffene mit einem erhöhten Risiko eines Schlaganfalls mit blutverdünnenden Medikamenten (meist Marcoumar oder Sintrom) behandelt. Die weitere Behandlung zielt darauf ab, den Herzrhythmus zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute zu halten, so dass das Herz wirkungsvoll pumpen kann. Dies kann mit Medikamenten, einem Herzschrittmacher oder einer sogenannten Kardioversion versucht werden.
